Heilpflanzen

Viele Genuss- und Nahrungsmittel, die wir alltäglich zu uns nehmen, sind eigentlich Heilpflanzen: Der Apfel mit seinem Inhaltsstoff Pektin ist ein echter Darmsanierer, Kaffee kann die Konzentrationsfähigkeit steigern, Thymian kommt bei Husten zum Einsatz und Meerrettich wirkt antibakteriell. Vieles wussten schon die alten Ägypter, einige Wirkungen wurden erst vor kurzem entdeckt. Aber schon im 16. Jahrhundert kam der Arzt Paracelsus zu dem Schluss: "Nichts ist ohn’ Gift." Und deshalb ist es auch wichtig zu wissen, wann und in welcher Dosis Heilpflanzen eingesetzt werden sollten.

Pflanzen als Arzneimittel

Heutzutage gibt es genaue Vorgaben, wie viel Wirkstoff in einem Medikament aus Pflanzen enthalten sein muss. Wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Pflanzen. Heilpflanzen können für viele medizinische Zwecke genutzt werden: Zum einen kann die Pflanze direkt als Medizin genommen werden. Zum anderen gibt es Arzneien, die aus rohen oder zubereiteten Pflanzenteilen - der sogenannten Droge - bestehen. Die Pharmazie nutzt meist pflanzliche Drogen als natürliche Rohstoffe. Die Inhaltsstoffe dieser Droge werden extrahiert, um daraus ein Arzneimittel herzustellen. Allerdings: Je nachdem, wie ein Wirkstoff extrahiert wird, oder aus welchem Teil einer Pflanze, können unterschiedliche Extrakte gewonnen werden.

(Quelle: www.planet-wissen.de)

 

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